Beispiel-Jahresabschluss
Beispiel fuer einen Jahresabschluss einer Kleinstkapitalgesellschaft
Diese Seite zeigt eine typische Struktur fuer Bilanz, GuV, Anhang und je nach Unternehmensgroesse weitere Bestandteile eines HGB-Jahresabschlusses.
Typischer Aufbau
- Bilanz zum Abschlussstichtag
- Gewinn- und Verlustrechnung
- Anhang mit Pflichtangaben nach HGB
- Je nach Umfang weitere Bestandteile wie Lagebericht oder Offenlegungsversion
Fachlicher Inhalt dieser Seite
Die Hinterlegung umfasst gemäß § 326 Abs. 2 HGB lediglich die Bilanz. Auf die Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs wird verzichtet.
Die Muster Kleinst GmbH (Amtsgericht München, HRB 234567) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in München. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Grafikgestaltung und Medienproduktion.
Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB in Anspruch. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.
Die Bewertung erfolgt unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsgrundsätze (§§ 252 ff. HGB) sowie der für Kapitalgesellschaften geltenden besonderen Vorschriften (§§ 264 ff. HGB).
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird für Büroeinrichtungen mit 8 bis 13 Jahren und für EDV-Hardware mit 3 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.