Konzernabschluss HGB
Der Konzernabschluss nach HGB — alle Bestandteile der §§ 290–315
Der Konzernabschluss nach HGB umfasst mehr als eine addierte Bilanz: Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel bilden zusammen mit Konzernanhang und Konzernlagebericht ein geschlossenes Werk nach §§ 290–315 HGB. Die Software erstellt alle Bestandteile aus den von der KI aufbereiteten Einzelabschlüssen Ihrer Gesellschaften.
Die Bestandteile nach § 297 Abs. 1 HGB
- Konzernbilanz nach § 298 i. V. m. § 266 HGB
- Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach § 298 i. V. m. § 275 HGB
- Kapitalflussrechnung als Pflichtbestandteil
- Eigenkapitalspiegel mit Entwicklung des Konzerneigenkapitals inklusive Minderheiten
- Konzernanhang nach §§ 313–314 und Konzernlagebericht nach § 315
Der Weg durch die §§ 290–315
Aufstellungspflicht § 290
Die Software prüft, ob ein Mutter-Tochter-Verhältnis nach § 290 vorliegt und ein Konzernabschluss aufzustellen ist.
Konsolidierungskreis §§ 294–296
Welche Gesellschaften einbezogen werden, welche Wahlrechte greifen und welche Methode je Gesellschaft gilt — dokumentiert und begründet.
Konsolidierung §§ 300–307
Summierung nach § 300, Kapital-, Schulden- und Erfolgskonsolidierung, latente Steuern und Minderheiten — deterministisch und belegt.
Berichterstattung §§ 313–315
Konzernanhang und Konzernlagebericht mit den Pflichtangaben — KI-gestützte Textvorschläge, deterministische Zahlen.
Größe entscheidet über den Umfang — die KI liefert die Basis
Der Konzernabschluss nach HGB folgt grundsätzlich der Gliederung der großen Kapitalgesellschaft (§ 298). Ob überhaupt aufzustellen ist, hängt jedoch von der Größe der Gruppe ab: Die größenabhängige Befreiung nach § 293 stellt kleine Gruppen frei. Die Software prüft diese Schwellenwerte an beiden Stichtagen und weist das Ergebnis mit Begründung aus.
Damit diese Prüfung stimmt, braucht es verlässliche Einzelabschlüsse. Die eigene KI liest dazu Belege und Salden jeder Gesellschaft aus, kontiert sie auf die HGB-Taxonomie und extrahiert Vorjahreszahlen — so setzen Größenprüfung und Konsolidierung auf gesicherten Werten auf.
Zahlen deterministisch, Texte KI-gestützt
- Die Konsolidierungsbuchungen §§ 301–312 rechnet die Software deterministisch — byte-genau wiederholbar
- Jede Buchung trägt Begründung und Paragraph im Konsolidierungsjournal
- Für Konzernanhang und Konzernlagebericht schlägt die eigene KI Erläuterungstexte vor
- Erfundene Zahlen gibt es nicht: fehlende Pflichtangaben werden zur Ergänzung markiert
Ein Dokument, ein Zahlenbestand
Weil Buchhaltung, Einzelabschlüsse und Konzernabschluss dieselbe Umgebung teilen, entsteht der Konzernabschluss aus genau einem Zahlenbestand. Jede Zahl in der Konzernbilanz führt über die Konsolidierungsspalte auf einen festgeschriebenen Einzelabschluss und von dort auf die einzelne Buchung zurück.
Am Ende steht der vollständige Konzernabschluss als PDF — bereit für Gesellschafter, Banken und den Abschlussprüfer. Das Konsolidierungstableau und das Journal lassen sich zusätzlich als TSV beziehungsweise CSV für Arbeitspapiere exportieren.
Wird im Folgejahr erneut konsolidiert, übernimmt die Software die Konzernstruktur, die Beteiligungen und die erfassten Innenbeziehungen; die Werte des Berichtsjahres rücken in die Vorjahresspalte. So beginnt kein Konzernabschluss bei null, und die Fortschreibung von Geschäfts- oder Firmenwert, Minderheiten und Equity-Ansätzen setzt lückenlos an den geprüften Vorjahreswerten an.
Häufige Fragen
Welche Bestandteile hat ein Konzernabschluss nach HGB?
Nach § 297 Abs. 1 HGB: Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel. Hinzu kommen der Konzernanhang mit den Pflichtangaben der §§ 313–314 und der Konzernlagebericht nach § 315. Die Software erstellt alle Bestandteile.
Nach welcher Gliederung wird konsolidiert?
Der Konzernabschluss folgt der Gliederung der großen Kapitalgesellschaft nach § 298 i. V. m. §§ 266, 275 HGB. Die Software verwendet eine eigene Konzern-Taxonomie mit den zusätzlichen Konzernposten wie Geschäfts- oder Firmenwert, passivischem Unterschiedsbetrag und nicht beherrschenden Anteilen.
Muss meine Gruppe einen Konzernabschluss aufstellen?
Das hängt von § 290 (Mutter-Tochter-Verhältnis) und § 293 (größenabhängige Befreiung) ab. Die Software prüft die Schwellenwerte an beiden Stichtagen und weist das Ergebnis mit Begründung aus. Für kapitalmarktorientierte Gruppen gilt die Befreiung nicht.
Was macht die KI beim Konzernabschluss?
Sie bereitet die Datenbasis auf und formuliert Erläuterungen: Belege und Salden auslesen, auf die HGB-Taxonomie kontieren, Vorjahreszahlen extrahieren und Textvorschläge für Konzernanhang und Konzernlagebericht liefern. Die Konsolidierungsrechnung selbst läuft deterministisch und belegt.
In welchem Format erhalte ich den Konzernabschluss?
Als PDF mit allen Bestandteilen — bereit für Gesellschafter, Banken und die Prüfung. Zusätzlich lassen sich das Konsolidierungstableau als TSV und das Konsolidierungsjournal als CSV für Arbeitspapiere exportieren.
Wie stelle ich die Vergleichbarkeit zum Vorjahr sicher?
Die Software führt eine Vorjahresspalte und berücksichtigt Änderungen des Konsolidierungskreises: Unterjährig erworbene Töchter werden in der Vorjahresspalte ausgeschlossen, ausgeschiedene Töchter bleiben dort enthalten. Die Kreisänderungen werden für den Konzernanhang erläutert (§ 294 Abs. 2).