Budgetplanung-Software
Budgets planen, die sich am Jahresende von selbst prüfen
Ein Budget aufzustellen ist die halbe Arbeit — die andere Hälfte ist der Abgleich mit dem, was wirklich passiert ist. Diese Budgetplanung-Software nimmt Ihnen die zweite Hälfte ab: Sie budgetieren Erträge und Aufwendungen je Position, und die Ist-Zahlen laufen automatisch aus der festgeschriebenen GuV ein — kein Abtippen, kein Streit über den Datenstand.
Budgetieren je Position statt Pi mal Daumen
Sie legen so viele Ertrags- und Aufwandspositionen an, wie Ihr Geschäft braucht — Umsatzerlöse, Personal, Material, sonstige Aufwendungen — jeweils als Jahresbetrag in Euro. Positionen sind frei benennbar, damit das Budget Ihre Sprache spricht und nicht die eines generischen Kontenmodells. Die Summen für Erträge, Aufwendungen und das geplante Ergebnis rechnen live mit, während Sie tippen.
- Erträge und Aufwendungen als frei benennbare Positionen
- Jahresbeträge in Euro, deutsche Zahleneingabe
- Live-Summen für Erträge, Aufwendungen und Ergebnis
Die § 275-GuV-Zuordnung ist die Brücke zum Ist
Jede Budgetposition lässt sich einer GuV-Position nach § 275 HGB zuordnen — etwa „1. Umsatzerlöse“ oder „6. Personalaufwand“. Das ist kein bürokratischer Selbstzweck: Diese Zuordnung ist genau die Brücke, über die später die Ist-Zahlen einlaufen. Zugeordnete Positionen bekommen ihren Ist-Wert automatisch aus der festgeschriebenen GuV.
So budgetieren Sie in Ihrer eigenen Struktur und ernten trotzdem einen sauberen Plan-Ist-Vergleich entlang der amtlichen GuV-Gliederung — ohne die zwei Welten je von Hand zusammenführen zu müssen.
Startbudget statt leeres Blatt
Beim Aktivieren legt die Software auf Wunsch ein Startbudget mit den üblichen GuV-Positionen an: Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen. Liegt ein festgeschriebenes Vorjahr vor, übernehmen Sie den Vorjahres-Umsatz mit einem Klick als Ausgangspunkt. Damit steht das erste Budget in Minuten — Sie verfeinern, statt bei null anzufangen.
- Gerüst mit den üblichen GuV-Positionen auf Knopfdruck
- Vorjahres-Umsatz aus festgeschriebenen Zahlen übernehmen
- In Minuten startklar, jederzeit erweiterbar
Am Jahresende: Plan-Ist statt Zahlensuche
Sobald der Jahresabschluss festgeschrieben ist, stellt die Software Ihr Budget je Position dem Ist gegenüber — absolut in Euro und in Prozent, günstig grün und ungünstig rot. Ein Materialaufwand unter Budget ist grün, Personal über Budget rot. Dazu die Gesamtsicht für Umsatz, Aufwand und Ergebnis. Der teure Jahresend-Schritt „Ist-Zahlen zusammensuchen“ entfällt komplett.
- Budget gegen die festgeschriebene GuV je Position
- Abweichung absolut und in Prozent, farblich bewertet
- Gesamtsicht für Umsatz, Aufwand und Ergebnis
Mehr als ein Budget: Prognose und Szenario
Neben dem verabschiedeten Budget führen Sie je Planjahr beliebig viele Pläne. Eine Prognose bildet die unterjährig angepasste Erwartung ab, ohne das Budget zu überschreiben. Und über zwei Stellhebel — Umsatz und Kosten in Prozent — leiten Sie den besten und schlechtesten Fall ab und speichern beide als eigene Szenario-Pläne. So bleibt das Budget stabil, während Sie die Bandbreite im Blick behalten.
- Budget, Prognose und Szenario nebeneinander
- Prognose überschreibt das Budget nicht
- Best- und Worst-Case als eigene Pläne
Häufige Fragen
Wie fein kann ich budgetieren?
So fein Sie möchten. Sie legen beliebig viele Ertrags- und Aufwandspositionen mit Jahresbeträgen an und benennen sie frei. Wichtig ist nur die optionale Zuordnung zu einer GuV-Position nach § 275 HGB — sie ist die Brücke, über die der Ist-Wert später automatisch einläuft.
Muss ich das Startbudget nutzen?
Nein, es ist ein Angebot. Wenn Sie mögen, erzeugt die Software ein Gerüst mit den üblichen GuV-Positionen, das Sie nur noch verfeinern. Sie können aber auch mit einem leeren Plan starten und jede Position selbst anlegen.
Woher kommt der Vorjahres-Umsatz für das Startbudget?
Aus dem festgeschriebenen Vorjahr Ihres Jahresabschlusses. Liegt ein solches vor, übernehmen Sie den Umsatzerlös mit einem Klick als Startwert für das neue Budget. Ohne festgeschriebenes Vorjahr legen Sie den Startwert einfach selbst fest.
Was bedeutet die grüne oder rote Farbe in der Abweichung?
Grün steht für eine für Sie günstige Abweichung, Rot für eine ungünstige. Mehr Umsatz als budgetiert ist grün, mehr Aufwand rot; weniger Aufwand als geplant ist ebenfalls grün. So sehen Sie ohne Kopfrechnen, wo das Jahr besser oder schlechter als geplant gelaufen ist.
Kann ich mein Budget später ändern?
Ja. Solange ein Plan im Status Entwurf ist, passen Sie ihn frei an. Für Änderungen an der Erwartung während des Jahres legen Sie besser eine Prognose an — so bleibt das ursprünglich verabschiedete Budget als Referenz erhalten und bleibt vergleichbar.