Rechtssicherheit
Rechtssichere Arbeitsverträge — geprüft, bevor sie entstehen
Rechtssicher heißt nicht, eine schöne Vorlage zu haben, sondern jede Angabe gegen das geltende Recht zu prüfen. Unsere eigene KI tut genau das: Sie kontrolliert Mindestlohn, Befristung, Arbeitszeit, Urlaub und Kündigungsfristen, bevor der Vertrag entsteht — und blockiert harte Verstöße, statt sie in den Vertrag zu schreiben.
Was Rechtssicherheit hier konkret bedeutet
Ein Vertrag ist erst dann sicher, wenn seine Angaben geprüft sind. Die Compliance-Prüfung deckt die Gesetze ab, an denen Arbeitsverträge am häufigsten scheitern.
- NachwG 2025: alle Pflichtangaben nach § 2, Vergütung einzeln aufgeführt
- MiLoG: effektiver Stundenlohn gegen den Mindestlohn des Eintrittsjahres
- TzBfG: Vorbeschäftigung und Schriftform als harte Regeln
- ArbZG und BUrlG: maximale Arbeitszeit und Urlaubs-Minima
- § 622 BGB: Kündigungsfristen automatisch gestaffelt
Harte Sperren statt stiller Fehler
Mindestlohn
Liegt der effektive Stundenlohn unter dem Mindestlohn des Eintrittsjahres, wird der Vertrag nicht generiert — der Fehler kann gar nicht in den Vertrag gelangen.
Unzulässige Befristung
Vorbeschäftigung plus sachgrundlose Befristung wird nach § 14 II 2 TzBfG hart gesperrt, damit kein unwirksamer Vertrag entsteht.
Wettbewerbsverbot ohne Karenz
Ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung ist nichtig — das Modul blockiert die Generierung.
Klauseln, die oft übersehen werden
Rechtssicherheit steckt im Detail. Einige Klauseln sind für die Wirksamkeit entscheidend und werden in Vorlagen häufig falsch gesetzt.
- Ausschlussfristen nehmen MiLoG-, AGG- und Personenschadenansprüche immer aus
- Doppelte Schriftformklausel korrekt formuliert
- Salvatorische Klausel als Auffangregel enthalten
- Kündigungsfrist des Arbeitgebers nie kürzer als die des Arbeitnehmers
- Bonus-Klauseln mit Freiwilligkeitsvorbehalt gegen betriebliche Übung
Verständlich für beide Seiten
Erklärung je Paragraph
Jeder Paragraph lässt sich auf Klick in Alltagssprache erklären — Bedeutung, Folgen für beide Seiten und die Gesetzesgrundlage.
Vorbereitet ins Gespräch
So gehen Sie informiert ins Einstellungsgespräch, und der neue Mitarbeiter weiß, was er unterschreibt.
Warnungen erklärt
Wo keine harte Sperre greift, wird die Warnung verständlich erklärt und muss bewusst bestätigt werden.
Aktuell gehalten, damit Sie es nicht müssen
Der eigentliche Feind der Rechtssicherheit ist die Zeit: Mindestlöhne steigen, Grenzwerte verschieben sich, Formvorschriften ändern sich. Eine einmal erstellte Vorlage veraltet still, während sie weiter benutzt wird. Die eigene KI hält die gesetzlichen Werte aktuell und prüft Ihre Angaben dagegen — Gehalt gegen den Mindestlohn des Eintrittsjahres, Urlaub gegen das BUrlG, Befristung gegen das TzBfG, Probezeit gegen § 622 BGB.
Was unzulässig ist, wird nicht generiert. Was zulässig, aber erklärungsbedürftig ist, wird als Warnung ausgewiesen. Der Vertragstext selbst entsteht aus einem deterministischen Basistext, den die KI nur sprachlich verfeinert — sie erfindet keine Zahlen, Fristen oder Klauseln.
Das Modul kostet 49 Euro pro Monat je Gesellschaft, ist monatlich kündbar, in der Beta-Phase und in Deutschland gehostet. Es ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall: Bei Tarifbindung, Betriebsrat oder ungewöhnlichen Konstellationen empfehlen wir zusätzlich eine anwaltliche Prüfung. Der generierte, geprüfte Vertrag ist dafür die saubere Ausgangsbasis.
Häufige Fragen
Wie stellt die KI Rechtssicherheit her?
Sie prüft jede Angabe gegen das geltende Recht, bevor der Vertrag entsteht: NachwG 2025, Mindestlohn, Befristungsrecht, Arbeitszeit- und Urlaubsgesetz sowie die Kündigungsfristen nach § 622 BGB. Harte Verstöße blockieren die Generierung, weichere Punkte werden als erklärte Warnung ausgewiesen.
Was passiert bei einem klaren Rechtsverstoß?
Der Vertrag wird nicht generiert. Ein Mindestlohn-Verstoß, eine unzulässige sachgrundlose Befristung nach Vorbeschäftigung oder ein Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung führen zu einer harten Sperre, sodass der Fehler gar nicht erst in den Vertrag gelangt.
Sind die Ausschlussfristen korrekt formuliert?
Ja. Ausschlussfristen nehmen Ansprüche nach dem Mindestlohngesetz, dem AGG und bei Personenschäden immer aus — sonst wäre die Klausel unwirksam. Auch die doppelte Schriftformklausel und eine salvatorische Klausel sind korrekt enthalten.
Ersetzt das Modul einen Anwalt?
Nein. Es liefert einen geprüften, vollständigen und sauber formulierten Vertrag als Ausgangsbasis. Bei Tarifbindung, Betriebsrat oder ungewöhnlichen Konstellationen empfehlen wir zusätzlich eine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.
Was kostet ein rechtssicherer Arbeitsvertrag?
Das Modul Mitarbeiterverträge kostet 49 Euro pro Monat je Gesellschaft und enthält beliebig viele Verträge aller neun Typen. Es ist monatlich kündbar, in der Beta-Phase und in Deutschland gehostet.