Befristung TzBfG
Befristeten Arbeitsvertrag erstellen — ohne in die TzBfG-Falle zu tappen
Kaum ein Vertrag ist so fehleranfällig wie der befristete: Eine Vorbeschäftigung, eine überschrittene Höchstdauer oder die fehlende Schriftform macht die Befristung unwirksam — und aus dem befristeten wird ein unbefristeter Vertrag. Unsere eigene KI prüft genau diese Punkte, bevor der Vertrag entsteht, und warnt an jeder Stelle vor der Schriftform-Falle.
Die drei häufigsten Befristungsfehler — und wie die KI sie abfängt
Das Teilzeit- und Befristungsgesetz kennt enge Grenzen für die sachgrundlose Befristung. Die Compliance-Prüfung setzt genau dort an, bevor ein Vertrag entsteht.
- Vorbeschäftigung plus sachgrundlose Befristung — harte Sperre nach § 14 II 2 TzBfG
- Höchstdauer der sachgrundlosen Befristung von zwei Jahren geprüft
- Fehlende Schriftform nach § 14 IV TzBfG — Warnung an jeder Stelle
- Vergütung gegen den Mindestlohn des Eintrittsjahres gerechnet
- Kündigungsmöglichkeit während der Laufzeit korrekt geregelt
Warum die Schriftform bei Befristung entscheidend ist
Der Automatismus
Fehlt die Schriftform, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine rein digitale Übermittlung reicht bei befristeten Verträgen deshalb nicht aus.
Die Warnung
Das Modul zeigt die Schriftform-Warnung im Assistenten, in der Vertragsansicht und vor jeder Unterschrift — Sie können sie nicht übersehen.
Die Lösung
Sie erhalten ein echtes PDF mit Unterschriftenblock, das beide Parteien vor Arbeitsbeginn eigenhändig unterschreiben — oder Sie nutzen eine qualifizierte elektronische Signatur.
Mit Sachgrund oder ohne — beides korrekt geführt
Ob die Befristung sachgrundlos erfolgt oder auf einem Sachgrund beruht, ändert die Prüflogik. Der Assistent führt Sie durch die richtige Variante.
- Sachgrundlose Befristung mit Höchstdauer- und Vorbeschäftigungsprüfung
- Befristung mit Sachgrund sauber im Vertrag benannt
- Zweckbefristung mit Ende bei Zweckerreichung korrekt formuliert
- Verlängerungen innerhalb des zulässigen Rahmens berücksichtigt
- Alle Pflichtangaben nach § 2 NachwG auch bei Befristung vollständig
Vom geprüften Entwurf zur unterschriebenen Fassung
Prüfen
Die KI prüft Vorbeschäftigung, Höchstdauer, Mindestlohn und Arbeitszeit. Ein unzulässiger Fall blockiert die Generierung, statt einen unwirksamen Vertrag zu erzeugen.
Formulieren
Nach bestandener Prüfung formuliert die KI den befristeten Vertrag in Rechtssprache aus — mit klarer Befristungsklausel und ohne erfundene Werte.
Unterschreiben
Wegen der Schriftform empfiehlt das Modul die gedruckte Fassung. Das PDF mit Unterschriftenblock ist dafür druckfertig.
Befristung sicher gemacht
Befristete Verträge sind beliebt, weil sie Flexibilität geben — und gefährlich, weil kleine Formfehler große Folgen haben. Die häufigste Überraschung ist der unbeabsichtigt entfristete Vertrag: Er entsteht, wenn die Schriftform fehlt oder die Vorbeschäftigung übersehen wird. Beide Punkte prüft die eigene KI, bevor Sie überhaupt unterschreiben.
Weil die Prüfung Voraussetzung für die Generierung ist, entsteht bei einem klaren Verstoß gar kein Vertrag. Bei formalen Anforderungen wie der Schriftform, die das System nicht automatisch erfüllen kann, tritt die Warnung an die Stelle der Sperre — deutlich und wiederholt, damit Sie die Papierfassung nicht vergessen.
Das Modul kostet 49 Euro pro Monat je Gesellschaft, ist monatlich kündbar, in der Beta-Phase und in Deutschland gehostet. Bei komplexen Befristungsketten oder Sachgrundfragen empfehlen wir zusätzlich eine anwaltliche Prüfung — der generierte Vertrag ist dafür die saubere Grundlage.
Häufige Fragen
Warum blockiert die KI manche befristeten Verträge?
Wenn eine Vorbeschäftigung vorliegt und zugleich sachgrundlos befristet werden soll, ist das nach § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG unzulässig. Das Modul sperrt diesen Fall hart, damit kein unwirksamer Vertrag entsteht. Ebenso wird die Höchstdauer der sachgrundlosen Befristung geprüft.
Muss ein befristeter Vertrag auf Papier unterschrieben werden?
Befristungen bedürfen der Schriftform nach § 14 Abs. 4 TzBfG: eigenhändige Unterschrift beider Parteien vor Arbeitsbeginn oder eine qualifizierte elektronische Signatur. Eine rein digitale Übermittlung würde den Vertrag unbefristet machen. Das Modul warnt deshalb an jeder Stelle und liefert ein druckfertiges PDF.
Kann ich auch mit Sachgrund befristen?
Ja. Der Assistent führt Sie durch die passende Variante — sachgrundlose Befristung mit Höchstdauer- und Vorbeschäftigungsprüfung oder Befristung mit Sachgrund, die sauber im Vertrag benannt wird. Auch eine Zweckbefristung lässt sich abbilden.
Sind bei Befristung alle NachwG-Angaben enthalten?
Ja. Auch der befristete Vertrag enthält alle Pflichtangaben nach § 2 NachwG in der Fassung 2025, inklusive der einzeln aufgeführten Vergütungskomponenten. Die Befristung wird zusätzlich klar als eigene Klausel ausgewiesen.
Was kostet das Erstellen eines befristeten Vertrags?
Es ist Teil des Moduls Mitarbeiterverträge für 49 Euro pro Monat je Gesellschaft, mit beliebig vielen Verträgen. Das Modul ist monatlich kündbar, in der Beta-Phase und in Deutschland gehostet.