Journal-Export per API

Buchungsjournal per API in eigene Systeme exportieren

Das Buchungsjournal — das Grundbuch Ihrer Buchhaltung — ist die lückenlose, chronologische Aufzeichnung jeder einzelnen Buchung. Über den Endpoint GET /journal-entries ziehen ein Skript oder Ihr eigener KI-Agent diese Einträge gefiltert nach Geschäftsjahr, Zeitraum, Konto oder Herkunft in Ihre eigenen Systeme. Für den reinen Export genügt ein Schlüssel mit Lese-Scope — geschrieben wird nichts. So landet Ihr Journal automatisiert in BI-Software, Tabellen oder einem Data-Warehouse, ohne dass jemand CSV-Dateien von Hand herunterlädt.

Was der Journal-Export leistet

Das Grundbuch als abrufbare Datenquelle — gefiltert, strukturiert, reproduzierbar.

Das Grundbuch als Datenquelle

Das Buchungsjournal ist die chronologische Urschrift aller Buchungssätze — Belegdatum, Buchungsdatum, Soll- und Haben-Konto, Betrag, Buchungstext und Belegnummer. GET /journal-entries gibt genau diese Einträge strukturiert als JSON zurück, jederzeit gleich reproduzierbar.

Belegtiefe statt Aggregat

Anders als Saldenliste oder BWA liefert das Journal die einzelne Buchungszeile, nicht die verdichtete Konten- oder Ergebnissumme. Wo Sie die volle Belegtiefe für Ihr Data-Warehouse brauchen, ist das Grundbuch die richtige Quelle.

Ihr Agent, unsere API

Ob Claude Code, ein Custom GPT, Cursor oder ein n8n-Ablauf den Abruf steuert: Der Agent ist Ihr Werkzeug. Er spricht über HTTPS mit unserer offenen REST-API und ist kein Bestandteil unserer Software.

GET /journal-entries filterbar abrufen

Die Query-Parameter lassen sich frei kombinieren: year grenzt auf ein Geschäftsjahr ein, from/to auf einen Zeitraum, account auf ein Sachkonto und origin auf die Herkunft der Buchung — etwa Bank, Rechnung oder manuelle Erfassung. Ein enger Filter hält die Antwort auch bei umfangreichen Journalen schlank.

# Erstes Quartal 2025, nur Bankbuchungen auf Konto 1200
curl -s "$API/journal-entries?year=2025&from=2025-01-01&to=2025-03-31&account=1200&origin=bank" \
  -H "Authorization: Bearer jab_live_…"

Read-Scope genügt für den Export

  • Für den reinen Export brauchen Sie nur den Lese-Scope. Der Schlüssel darf lesen, aber nichts buchen, stornieren oder ändern.
  • Ein versehentlicher Schreibzugriff ist damit ausgeschlossen — ideal für Auswertungs- und BI-Skripte, die im Zweifel breit im Unternehmen laufen.
  • Insgesamt stehen 14 MCP-Werkzeuge bereit: 10 lesende und 4 schreibende. Für den Journal-Export benötigen Sie ausschließlich lesende.
  • Trennen Sie die Zwecke: ein Lese-Schlüssel für Auswertung und Export, ein separater Schreib-Schlüssel für Agenten, die tatsächlich buchen sollen.

Ein Schlüssel, genau eine Firma

Jeder API-Schlüssel beginnt mit dem Präfix jab_live_ und ist fest einer einzigen Gesellschaft zugeordnet. Die Firma wird aus dem Schlüssel abgeleitet, nicht als Parameter übergeben — Sie können also nicht versehentlich das Journal einer anderen Mandantschaft abrufen.

Betreuen Sie mehrere Gesellschaften, legen Sie je Firma einen eigenen Schlüssel an und hinterlegen ihn getrennt. Ein Skript, das mehrere Mandanten nach BI zieht, iteriert schlicht über die jeweiligen Schlüssel — sauber getrennt, ohne Vermischung der Grundbücher.

Vom Grundbuch in BI, Sheets und Data-Warehouse

Tabellen und Sheets

Ein kurzes Skript ruft GET /journal-entries pro Monat ab und schreibt die Zeilen in eine Tabelle. Statt manuellem CSV-Export aktualisiert ein zeitgesteuerter Lauf das Blatt selbstständig, jeweils mit dem aktuellen Journalstand.

BI und Data-Warehouse

Laden Sie das Journal periodisch in Ihr Data-Warehouse und verbinden es mit weiteren Quellen. Auswertungen nach Konto, Kostenstelle oder Herkunft entstehen dann in Ihrem eigenen Berichtswesen, nicht in einer fremden Software.

Agent statt Cronjob

Formulieren Sie die Auswertung in natürlicher Sprache: „Zieh das Journal für März und summiere die Erlöskonten.“ Der Agent ruft den Endpoint auf und liefert die Aggregation — Sie schreiben dafür kein eigenes Skript.

GoBD: das Journal bleibt unveränderlich

Das Buchungsjournal ist die Urschrift Ihrer Buchführung und unterliegt den GoBD. Deshalb ist es append-only: Festgeschriebene Buchungen werden nicht gelöscht und nicht überschrieben. Eine Korrektur erfolgt ausschließlich per Storno mit anschließender Neubuchung, sodass die ursprüngliche Buchung nachvollziehbar erhalten bleibt.

Der Lese-Export ändert an dieser Ordnung nichts — er liest ausschließlich. Und selbst mit Schreib-Scope gilt: Soll muss Haben entsprechen, jede Buchung wird festgeschrieben und ist damit revisionssicher. Der Export gibt genau den Stand wieder, der auch einer Betriebsprüfung standhält.

Häufige Fragen

Welche Felder liefert ein Journaleintrag?

Jeder Eintrag enthält Belegdatum, Buchungsdatum, Soll- und Haben-Konto, Betrag, Buchungstext, Belegnummer sowie die Herkunft der Buchung. Damit lässt sich das Journal ohne Nacharbeit in Tabellen oder ein Data-Warehouse überführen und weiterverarbeiten.

Wie filtere ich nach Zeitraum oder Konto?

Über Query-Parameter an GET /journal-entries: year für das Geschäftsjahr, from und to für einen Zeitraum, account für ein Sachkonto und origin für die Herkunft. Die Parameter lassen sich beliebig kombinieren, etwa alle Bankbuchungen eines Monats auf einem bestimmten Konto — das hält die Antwort auch bei großen Journalen handlich.

Worin unterscheidet sich der Journal-Export von Saldenliste und BWA?

Das Buchungsjournal liefert die einzelnen Buchungssätze in chronologischer Folge — jede Zeile mit Soll, Haben, Betrag und Beleg. Saldenliste und BWA sind demgegenüber verdichtete Auswertungen auf Konten- beziehungsweise Ergebnisebene. Braucht Ihr Zielsystem die volle Belegtiefe, ist das Journal die richtige Quelle; für schnelle Kennzahlen genügen die Aggregate.

Reicht ein reiner Lese-Schlüssel?

Ja. Für den Export benötigen Sie nur den Read-Scope. Der Schlüssel kann Daten lesen, aber nichts buchen, stornieren oder verändern. Das ist die sicherste Variante für Auswertungs-Skripte und für Agenten, die ausschließlich lesen und exportieren sollen.

Kann ich per API den Jahresabschluss oder die E-Bilanz erstellen?

Nein. Die API arbeitet ausschließlich mit Buchhaltungsdaten. Sie exportieren und pflegen laufende Zahlen; den Jahresabschluss und die E-Bilanz erstellen und übermitteln Sie anschließend in der App. Der Journal-Export bereitet die Zahlen dafür vor, ersetzt den Abschluss selbst aber nicht.

Ist das npm-Paket schon verfügbar?

Das Paket @jahresabschluss/buchhaltung-mcp ist noch nicht veröffentlicht. Der verlässliche Weg ist heute die gehostete MCP-Variante per URL mit Ihrem jab_live_-Schlüssel im Authorization-Header — oder Sie sprechen die REST-API direkt an, was für den reinen Journal-Export ohnehin genügt.

Läuft der Export automatisiert?

Ja. Legen Sie einen zeitgesteuerten Lauf an — als Cronjob, in n8n oder in Zapier/Make — der GET /journal-entries periodisch aufruft und die Zeilen in Ihr Zielsystem schreibt. Ein KI-Agent wie Claude Code oder ChatGPT kann denselben Abruf auch auf Zuruf ausführen.