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KI-Steuersoftware

Steuersoftware für die GmbH – Steuerdaten aus einer Quelle

In den meisten GmbHs wandern dieselben Zahlen dreimal durch drei Systeme: erst in die Buchhaltung, dann in den Jahresabschluss und zuletzt noch einmal ins Steuerprogramm oder zur Kanzlei. Unsere KI-Steuersoftware nutzt Jahresüberschuss, Bilanzwerte, Umsätze und Vorsteuer aus dem Abschluss, um Umsatz-, Körperschaft- und Gewerbesteuer vorzubereiten und zu prüfen. Die Anwendung zeigt anschließend den für das konkrete Verfahren und den gespeicherten Fall verfügbaren Einreichungsweg.

Stand: 2026-07-05

Warum eine eigene Steuersoftware für die GmbH?

Eine GmbH hat jedes Jahr denselben Pflichtenkatalog: laufende Umsatzsteuer-Voranmeldungen, die Körperschaftsteuer- und die Gewerbesteuererklärung, dazu Vorauszahlungen und Fristen. Klassisch bedeutet das zwei Programme und viel doppeltes Erfassen. Unsere Steuersoftware sitzt auf derselben Datenbasis wie Ihr Jahresabschluss – jede Erklärung greift auf geprüfte Zahlen zu, statt sie neu zu tippen.

  • Umsatzsteuer-Voranmeldung, -Jahreserklärung und Zusammenfassende Meldung
  • Körperschaftsteuer mit KSt 1, Anlage GK und zu versteuerndem Einkommen
  • Gewerbesteuer mit Messbetrag, Hebesatz und GewSt 1 A
  • Kapitalertragsteuer bei Ausschüttungen und Lohnsteuer-Anmeldung
  • Steuerkalender, Steuerkonto und Bescheidprüfung an einer Stelle

So arbeitet die KI in vier Schritten

Übernehmen

Die KI zieht Jahresüberschuss, Bilanz- und GuV-Positionen sowie Umsätze und Vorsteuer direkt aus dem Abschluss und der E-Bilanz – ohne dass Sie eine Zahl erneut erfassen.

Überleiten

Vom HGB-Ergebnis zum steuerlichen Einkommen: nicht abziehbare Aufwendungen, steuerfreie Erträge und die Hinzurechnung der Gewerbesteuer werden erkannt und mit der Rechtsnorm belegt.

Berechnen

KSt 15 % plus Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer über Messbetrag und Hebesatz sowie die Umsatzsteuer-Zahllast – jede Kennzahl landet im richtigen Feld.

Prüfen und Versandweg klären

Die amtlichen Felder werden berechnet und technisch geprüft. Sie bearbeiten offene Angaben und geben den Arbeitsstand frei. Erst danach zeigt die Anwendung, ob der konkrete Fall direkt versendet werden kann oder über das ELSTER-Portal beziehungsweise die Steuerberatung einzureichen ist.

Was die eigene KI konkret liest und prüft

Die KI ist kein Blackbox-Automat, sondern ein nachvollziehbarer Rechenweg. Sie liest die Saldenliste, ordnet Konten den steuerlichen Positionen zu und markiert das, was sie nicht eindeutig ableiten kann – statt still zu raten.

  • Sie erkennt nicht abziehbare Betriebsausgaben nach § 4 V EStG
  • Sie ordnet steuerfreie Beteiligungserträge nach § 8b KStG zu
  • Sie bildet Hinzurechnungen und Kürzungen nach §§ 8, 9 GewStG
  • Sie gleicht Handels- und Steuerbilanz auf Divergenzen ab
  • Unsichere Positionen werden zur Prüfung markiert, nicht überschrieben

Eine Plattform statt drei Inseln

Der eigentliche Vorteil entsteht dadurch, dass Buchhaltung, HGB-Jahresabschluss, E-Bilanz und Steuererklärungen in einer Umgebung liegen. Die Buchhaltung liefert die Umsätze und die Vorsteuer, der Abschluss den Jahresüberschuss und die Bilanzwerte, die E-Bilanz die Zahlen für die Anlage GK der Körperschaftsteuererklärung. Ihre GmbH erfasst jede Zahl damit genau einmal.

Für Sie heißt das: weniger Übertragungsfehler, weniger Abstimmungsaufwand und eine gemeinsame Datenbasis für die unterstützten Arbeitsstände. Die Software bereitet wiederkehrende Rechenschritte vor; individuelle Gestaltungsberatung und die abschließende steuerliche Würdigung bleiben bei Ihrer Steuerberatung.

Das Steuer-Modul ist kostenlos und kein Abonnement; 50 Euro fallen je freigegebener KSt-, GewSt-, Feststellungs- oder USt-Jahresabgabe und Veranlagungszeitraum an. Die Server stehen in der EU, die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform, und Ihre Daten werden nicht für KI-Training verwendet.

Für welche GmbH sich das lohnt

GmbH & UG

Kapitalgesellschaften mit Körperschaft- und Gewerbesteuerpflicht profitieren am stärksten, weil die Überleitung vom Jahresüberschuss automatisch läuft.

Mehrere Gesellschaften

Holdingstrukturen mit mehreren GmbHs verwalten jede Gesellschaft getrennt. Die Arbeitsstände entstehen je Gesellschaft; der Einreichungsweg wird für Verfahren und Fall jeweils gesondert geprüft.

Kanzlei und Mandant

Auch wer weiter mit einer Kanzlei arbeitet, kann die Routine vorbereiten und nur die Würdigung auslagern.

Häufige Fragen

Ersetzt die Steuersoftware mein bisheriges Steuerprogramm?

Die Software unterstützt die Vorbereitung und technische Prüfung der jeweils angebotenen Steuerverfahren. Bei Umsatzsteuer zeigt die Verfahrensseite den aktuell verfügbaren Einreichungsweg. Der Direktversand deckt gewöhnliche Fälle der VZ 2023 bis 2025 ab: KSt für GmbH, UG, AG, SE, KGaA und eG; GewSt für diese Rechtsformen sowie gewerbliche Einzelunternehmen, e.K., OHG, KG, GmbH & Co. KG und gewerbliche GbR. Bei einer eG setzt die KSt-Abgabe vollständige Mitgliederdaten und die Anlage GR voraus. Alle anwendbaren Sachverhaltsfragen sowie die Server- und ERiC-Prüfung müssen vollständig sein. PartG sowie freiberufliche oder sonstige nichtgewerbliche Tätigkeiten schulden keine GewSt; ausdrücklich abgefragte Spezialregime nutzen das ELSTER-Portal oder die Steuerberatung.

Woher kommen die Zahlen?

Aus derselben Summen- und Saldenliste, aus der auf der Plattform Ihr Jahresabschluss und Ihre E-Bilanz entstehen. Jahresüberschuss, Bilanz- und GuV-Positionen, Umsätze und Vorsteuer übernimmt die KI automatisch und leitet daraus das steuerliche Einkommen ab.

Brauche ich dafür den Jahresabschluss auf der Plattform?

Es ist der Idealfall, weil dann alle Zahlen vorliegen. Zwingend ist es nicht – Sie können auch die Saldenliste bereitstellen. Den vollen Vorteil aus Überleitung und Anlage GK spielt die Software aber aus, wenn Buchhaltung oder Abschluss hier laufen.

Was kostet die Steuersoftware für die GmbH?

Modul, Vorbereitung und technische Prüfung sind dauerhaft kostenlos. 50 Euro fallen für eine freigegebene direkte KSt-, GewSt-, Feststellungs- oder USt-Jahresabgabe je Veranlagungszeitraum an; im aktiven Gesamtpaket sind die Steuererklärungen eines Veranlagungszeitraums je zwölf Monate enthalten. Nicht freigegebene Fälle reichen Sie über das ELSTER-Portal oder die Steuerberatung ein.

Ist die KI nachvollziehbar?

Ja. Jeder Rechenschritt ist mit der Steuernorm hinterlegt und offen einsehbar. Was die Software nicht eindeutig ableiten kann, markiert sie zur Prüfung, statt einen Wert zu erraten. Sie prüfen, korrigieren bei Bedarf und geben frei.

Vom selben Anbieter: Jahresabschluss nach HGB – der komplette Leitfaden auf jahresabschluss.io.