Treasury · Forecast

Cashflow-Forecast mit KI-Unterstützung erstellen

Ein Forecast ist nur so gut wie seine Datenbasis und so ehrlich wie seine Annahmen. Das Treasury-Modul verbindet eine deterministische Liquiditätsvorschau mit KI-Unterstützung, die Umsätze sortiert und Planposten vorschlägt — die Zahlen selbst bleiben nachvollziehbar und werden nie erfunden.

Deterministische Vorschau als Fundament

Das Herzstück ist eine wöchentliche Liquiditätsvorschau über 8, 13 oder 26 Wochen. Sie speist sich aus offenen Posten (immer aktiv), geplanten Zahlungen, dem Kapitaldienst und optional Ihren Verträgen. Für jede Kalenderwoche entsteht ein Saldo, und der Tiefpunkt wird eigens ausgewiesen.

Entscheidend: Die Rechnung ist deterministisch. Gleiche Eingaben ergeben denselben Verlauf. Der Forecast ist damit reproduzierbar und im Gespräch mit Bank, Beirat oder Steuerberater sauber begründbar — kein Blackbox-Ergebnis, das sich bei jedem Aufruf ändert.

Wo die KI wirklich hilft

Die KI übernimmt die mühsame Vorarbeit und die Sprache, nicht die Zahlen.

Auto-Kategorisierung

Importierte Umsätze werden automatisch in 15 Kategorien sortiert. Das schafft die Grundlage für eine saubere Cashflow-Analyse — manuell gesetzte Zuordnungen überschreibt die KI dabei nie.

Planposten-Vorschläge

Aus wiederkehrenden Mustern in Ihren Umsätzen leitet die KI Vorschläge für Planposten ab. So gerät kein regelmäßiger Abfluss in Vergessenheit, und Sie entscheiden, welchen Vorschlag Sie übernehmen.

Liquiditäts-Kommentar

Ein kurzer deutscher Kommentar fasst die Lage in klaren Worten zusammen. Er beschreibt, was die Daten zeigen, und erfindet dabei keine Zahlen — die Fakten bleiben die Ihren.

Was-wäre-wenn: Szenarien statt Wunschdenken

Ein belastbarer Forecast rechnet nicht nur den Idealfall, sondern auch die schlechteren Fälle mit. Drei Presets machen die Unsicherheit greifbar und vergleichbar.

  • Basis — Ihre normale Erwartung als Ausgangspunkt.
  • Vorsichtig — moderat verzögerte Zahlungseingänge und ein leichter Sicherheitsabschlag.
  • Kritisch — deutlicher Forderungs-Verzug, spürbarer Haircut und gestreckte Verbindlichkeiten.
  • Steuerbar über Forderungs-Verzug in Tagen, Haircut in Prozent und Verbindlichkeits-Verzug in Tagen.

Cashflow-Analyse im Rückblick

Neben der Vorschau nach vorn zeigt die monatliche Cashflow-Analyse über 6, 12 oder 24 Monate, wie sich Ein- und Auszahlungen entwickelt haben, und benennt die größten Zahlungspartner. Der Blick zurück schärft die Annahmen für den Blick nach vorn.

Zusammen ergeben Rückblick und Vorschau ein rundes Bild: Sie sehen, woher der Cash kam, wohin er floss und wie sich der Verlauf voraussichtlich fortsetzt. Die Nennung der größten Zahlungspartner macht dabei sichtbar, welche wenigen Positionen den Cashflow am stärksten prägen — oft ein besserer Ansatzpunkt als hundert kleine Buchungen.

Datengrundlage, Preis und Datenschutz

Die Bankumsätze stammen aus dem Buchhaltungs- oder Banking-Import; die Cash-Position wird daraus abgeleitet und ist kein direkter Live-Saldo. Das Modul arbeitet read-only und führt keine Zahlungen aus.

Der Preis beträgt 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich inklusive aller Gesellschaften. Das Modul ist monatlich kündbar, befindet sich in der Beta und läuft DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Auswertungen lassen sich als CSV exportieren und außerhalb der Software weiterverarbeiten. So bleibt der Forecast belastbar, ohne dass Sie sich auf eine intransparente Automatik verlassen müssten.

Häufige Fragen

Erfindet die KI Zahlen für den Forecast?

Nein. Die eigentliche Liquiditätsvorschau ist deterministisch und beruht auf Ihren offenen Posten, geplanten Zahlungen und dem Kapitaldienst. Die KI kategorisiert Umsätze, schlägt Planposten vor und formuliert einen Kommentar — Zahlen erfindet sie ausdrücklich nicht.

Wie weit reicht der Forecast in die Zukunft?

Die wöchentliche Vorschau reicht wahlweise 8, 13 oder 26 Wochen voraus. Für den Rückblick zeigt die Cashflow-Analyse zusätzlich 6, 12 oder 24 Monate. So decken Sie kurzfristige Steuerung und mittelfristige Entwicklung ab.

Was unterscheidet die drei Szenarien?

Basis bildet Ihre normale Erwartung ab. Vorsichtig und Kritisch setzen zunehmend härtere Annahmen für Forderungs-Verzug in Tagen, Haircut in Prozent und Verbindlichkeits-Verzug an. So sehen Sie eine realistische Spanne statt nur des Idealfalls.

Ist der Forecast reproduzierbar?

Ja. Weil die Vorschau deterministisch rechnet, ergeben gleiche Eingaben denselben Verlauf. Das macht das Ergebnis nachvollziehbar und im Gespräch mit Bank oder Beirat belastbar begründbar.

Welches KI-System steckt dahinter?

Wir setzen eine eigene KI ein, die im Modul die Umsatzkategorisierung, die Planposten-Vorschläge und den Liquiditäts-Kommentar übernimmt. Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform auf Servern in Deutschland; die Berechnung der Vorschau selbst ist regelbasiert und deterministisch.