Liquiditätsplanung

Liquiditätsplanung digital und wöchentlich

Digitale Liquiditätsplanung ersetzt die monatliche Excel-Bastelei durch eine wöchentliche Vorschau, die sich mit jedem Import aktualisiert. Die Software rechnet aus offenen Posten, Kapitaldienst und geplanten Zahlungen einen Liquiditätsverlauf und weist den Tiefpunkt samt Kalenderwoche aus. Deterministisch, nachvollziehbar und ohne Blackbox.

So funktioniert die wöchentliche Vorschau

Statt grober Monatswerte planen Sie auf Wochenebene und sehen Engpässe früher.

Wöchentliche Buckets

Die Software teilt den Horizont in Kalenderwochen. Je Woche sehen Sie Zufluss, Abfluss, Netto und den laufenden Saldo mit Aufschlüsselung nach Quelle.

Frei wählbarer Horizont

Planen Sie über 8, 13 oder 26 Wochen ab der heutigen Cash-Position, je nachdem wie weit Sie vorausschauen möchten.

Tiefpunkt im Blick

Die Vorschau erfasst den minimalen Saldo über den Horizont und nennt die zugehörige Kalenderwoche, damit Sie den kritischen Moment kennen.

Welche Quellen in die Planung fließen

Die Vorschau ist nur so gut wie ihre Datenbasis. Deshalb ziehen wir aus mehreren Quellen.

  • Offene Posten aus Forderungen und Verbindlichkeiten bilden den harten Kern und sind immer aktiv.
  • Geplante Zahlungen als einmalige oder wiederkehrende Planposten von monatlich bis jährlich.
  • Kapitaldienst aus Darlehen, Geldanlagen und Kreditlinien über den Tilgungsplan.
  • Optional Verträge aus dem Vertragsmanagement mit ihren wiederkehrenden Kosten.
  • Überfällige oder undatierte Posten fließen transparent in den Startsaldo ein.

Warum digital der Excel-Datei überlegen ist

Eine Excel-Liquiditätsplanung ist am Tag der Erstellung aktuell und veraltet danach mit jedem Zahlungseingang. Bei uns aktualisiert sich die Vorschau mit jedem Import der Bankumsätze. Sie müssen keine Formeln pflegen und keine Zellbezüge reparieren.

Die Rechnung ist deterministisch: gleiche Eingaben ergeben immer dasselbe Ergebnis. Damit sind Ihre Zahlen jederzeit reproduzierbar, etwa für ein Bankgespräch oder die Vorlage bei Gesellschaftern. Nichts hängt an einer verrutschten Formel oder einem manuell überschriebenen Feld.

Weil die Aufschlüsselung je Quelle sichtbar bleibt, verstehen Sie jederzeit, warum eine Woche knapp wird. Das schafft Vertrauen in die Planung, das eine gewachsene Tabelle selten bietet.

Hinzu kommt die Zeitersparnis über das Jahr gerechnet. Wer die Liquidität monatlich in einer Tabelle nachpflegt, verbringt jede Woche Zeit mit dem Übertragen von Kontoständen, dem Anpassen von Fälligkeiten und dem Prüfen von Formeln. Diese wiederkehrende Fleißarbeit entfällt, weil die Software die Vorschau aus den importierten Umsätzen und den hinterlegten Posten selbst aktualisiert. Die gewonnene Zeit fließt in die eigentliche Aufgabe: zu entscheiden, wie Sie auf eine knappe Woche reagieren. Zudem ist die digitale Planung immer griffbereit, ohne dass Sie die richtige Dateiversion suchen oder befürchten müssen, mit einem veralteten Stand zu arbeiten. Aktualität und Verfügbarkeit sind damit kein Zufall mehr, sondern in den Ablauf eingebaut.

Szenarien für die Bandbreite

Liquidität ist unsicher. Mit Szenarien testen Sie, wie robust Ihre Planung ist.

Basis

Der Ausgangsfall auf Grundlage der aktuellen Fälligkeiten und Planzahlungen.

Vorsichtig

Kunden zahlen später und einzelne Forderungen fallen teilweise aus. Sie sehen, wie sich der Puffer verändert.

Kritisch

Deutlicher Forderungsverzug und höhere Ausfallquote treffen auf verzögerte eigene Zahlungen. Der Stresstest für die Reserve.

Sicher planen und teilen

Die Software ist auswertend und read-only, sie führt keine Zahlungen aus. Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland und die Verarbeitung ist auf die DSGVO ausgelegt. Für Berichte steht ein CSV-Export im deutschen Format bereit.

Mit dem Mindestbestand je Gesellschaft und den Alerts bei prognostizierter Unterschreitung werden Sie aktiv gewarnt, bevor es eng wird. So wird aus der Planung ein Frühwarnsystem. Das Modul kostet 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich und ist monatlich kündbar.

Häufige Fragen

Wie oft aktualisiert sich die Liquiditätsplanung?

Die Vorschau rechnet auf Basis der aktuell importierten Bankumsätze und der hinterlegten Posten. Sobald neue Umsätze importiert oder Planzahlungen geändert werden, spiegelt die Vorschau den neuen Stand wider, ohne dass Sie Formeln pflegen müssen.

Kann ich den Planungshorizont wählen?

Ja. Sie planen wahlweise über 8, 13 oder 26 Wochen ab der heutigen Cash-Position. Der 13-Wochen-Horizont ist ein verbreiteter Standard, für kurzfristige Engpässe genügen oft 8 Wochen, für längere Sicht wählen Sie 26.

Was passiert mit überfälligen Rechnungen?

Überfällige oder undatierte offene Posten verschwinden nicht aus der Planung. Sie fließen transparent in den Startsaldo ein, sodass die Vorschau realistisch bei Ihrer tatsächlichen Ausgangslage beginnt und nicht zu optimistisch startet.

Brauche ich die Verträge aus dem Vertragsmanagement?

Nein, die sind optional. Der harte Kern der Planung sind die offenen Posten, die immer aktiv sind. Wenn Sie das Vertragsmanagement nutzen, können Sie dessen wiederkehrende Kosten zusätzlich in die Vorschau einfließen lassen.

Ist die Planung nachvollziehbar genug für die Bank?

Ja. Die Rechnung ist deterministisch und jede Woche zeigt die Aufschlüsselung nach Quelle. Für Bankgespräche exportieren Sie die Vorschau als CSV im deutschen Format und können jeden Betrag bis zu seiner Quelle zurückverfolgen.