Treasury · Kanzlei

Mandantenübergreifende Liquiditätsplanung für Kanzleien

Mandanten erwarten von ihrer Kanzlei mehr als die Rückschau im Jahresabschluss — sie wollen wissen, ob die Liquidität trägt. Mit dem Treasury-Modul erstellen Steuerberater eine belastbare, nachvollziehbare Vorschau je Mandant und behalten mehrere Gesellschaften in einer Übersicht.

Von der Rückschau zur Vorausschau

Buchhaltung und Jahresabschluss dokumentieren die Vergangenheit. Der Mehrwert, den Mandanten heute erwarten, liegt in der Vorausschau: Wann wird es eng, reicht die Kreditlinie, hält der Puffer die nächste Steuervorauszahlung aus? Genau hier setzt das Treasury-Modul an.

Weil die Bankumsätze aus dem Buchhaltungs- oder Banking-Import stammen, baut die Liquiditätsplanung auf denselben Daten auf, mit denen Sie ohnehin arbeiten. Die Vorschau ist deterministisch und damit im Mandantengespräch sauber erklärbar — ein Argument, das Beratungsqualität sichtbar macht.

Mehrere Mandanten, ein Arbeitsbereich

Ein Arbeitsbereich schließt alle darin geführten Gesellschaften ein — praktisch für die Mandatsbetreuung.

Alle Gesellschaften inklusive

Der Monatspreis von 150 Euro je Arbeitsbereich umfasst alle Gesellschaften des Arbeitsbereichs. Es gibt keinen Aufpreis pro Mandant innerhalb des Arbeitsbereichs.

Je Gesellschaft eigener Mindestbestand

Jede Gesellschaft erhält ihren eigenen Mindestbestand, ihre Konten und Kreditlinien. So bleibt jedes Mandat individuell steuerbar, obwohl alles in einer Umgebung liegt.

CSV-Export für die Akte

Auswertungen exportieren Sie als CSV — etwa für die Mandantenakte, für die Weiterverarbeitung in Ihren gewohnten Werkzeugen oder als Anlage zum Beratungsprotokoll. So dokumentieren Sie Ihre Empfehlung revisionssicher und behalten die Zahlen auch außerhalb der Software griffbereit.

Vorschau, die Mandanten verstehen

  • Wöchentliche Liquiditätsvorschau über 8, 13 oder 26 Wochen je Gesellschaft.
  • Tiefpunkt-Saldo und zugehörige Kalenderwoche als klare Kernaussage fürs Gespräch.
  • Szenarien Basis, Vorsichtig und Kritisch, um dem Mandanten Bandbreiten statt Scheingenauigkeit zu zeigen.
  • Ein kurzer deutscher KI-Kommentar fasst die Lage zusammen, ohne Zahlen zu erfinden.

Alerts, die Mandanten schützen

Für jede Gesellschaft lässt sich ein Mindestbestand hinterlegen. Prognostiziert die Vorschau eine Unterschreitung, erscheint eine In-App-Warnung; bei tatsächlicher Unterschreitung geht ein E-Mail-Alert raus, höchstens einmal pro Woche. So werden kritische Entwicklungen sichtbar, bevor sie zum Problem werden.

Das gibt Ihnen die Möglichkeit, proaktiv auf den Mandanten zuzugehen — ein Beratungsansatz, der weit über die reine Erstellung von Abschlüssen hinausgeht und die Mandantenbindung stärkt. Statt am Jahresende zu erklären, warum es eng wurde, warnen Sie den Mandanten schon Wochen vorher und heben Ihre Kanzlei so vom reinen Deklarationsgeschäft ab.

Rahmen und Datenschutz

Das Modul arbeitet read-only und führt keine Zahlungen aus — eine wichtige Klarstellung im Mandatsverhältnis, weil die Kanzlei keine Verfügungsgewalt über Mandantenkonten erhält. Die Cash-Position wird aus den importierten Umsätzen abgeleitet und ist kein direkter Live-Saldo.

Es ist monatlich kündbar, in der Beta und läuft DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Für die Betreuung mehrerer Mandate ist die Kombination aus festem Arbeitsbereichs-Preis und CSV-Export besonders geeignet, weil sie planbare Kosten mit flexibler Weiterverarbeitung verbindet. Ein kurzer deutscher KI-Kommentar unterstützt die Einordnung, ohne Zahlen zu erfinden — die fachliche Bewertung bleibt bei Ihnen als Berater.

Häufige Fragen

Kann ich mehrere Mandanten in einer Umgebung betreuen?

Ja. Ein Arbeitsbereich schließt alle darin geführten Gesellschaften ein, jede mit eigenen Konten, Kreditlinien und Mindestbestand. Der Preis von 150 Euro pro Monat gilt je Arbeitsbereich, nicht je Mandant innerhalb des Arbeitsbereichs.

Setzt die Liquiditätsplanung auf der Buchhaltung auf?

Die Bankumsätze stammen aus dem Buchhaltungs- oder Banking-Import. Wenn Sie die Mandantenbuchhaltung in derselben Umgebung führen, baut die Vorschau direkt auf diesen Daten auf. Ein getrennter Datenimport ist nicht erforderlich.

Erhält die Kanzlei Zugriff auf Mandantenkonten?

Nein. Das Modul ist ausschließlich read-only und führt keine Zahlungen aus. Es wertet importierte Umsätze aus und plant Liquidität, hat aber keine Verfügungsgewalt über Konten. Das entlastet das Mandatsverhältnis erheblich.

Wie exportiere ich Ergebnisse für die Mandantenakte?

Auswertungen lassen sich als CSV exportieren. Damit legen Sie sie in der Mandantenakte ab, verarbeiten sie in Ihren gewohnten Werkzeugen weiter oder hängen sie an ein Beratungsprotokoll an.

Ist die Vorschau im Mandantengespräch belastbar?

Ja. Die Vorschau ist deterministisch, ergibt bei gleichen Eingaben also stets denselben Verlauf und ist damit nachvollziehbar. Die Szenarien helfen, dem Mandanten realistische Bandbreiten statt einer trügerischen Punktzahl zu zeigen.