Anlagenspiegel
Den Anlagenspiegel mit KI erstellen: das Anlagevermögen in einer Tabelle
Der Anlagenspiegel zeigt die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr – von den historischen Anschaffungskosten über Zugänge und Abgänge bis zu den Buchwerten. Er ist die aufwendigste Tabelle des Anhangs, weil jede Zeile mit der Bilanz zusammenpassen muss. Unsere Software erstellt den Anlagenspiegel als editierbaren KI-Entwurf aus Ihrem Zahlenwerk – und stimmt ihn gegen die Bilanzposten ab.
Was der Anlagenspiegel zeigt
Nach § 284 Abs. 3 HGB ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens darzustellen: ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten werden Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres gezeigt, dazu die kumulierten Abschreibungen. Am Ende jeder Zeile stehen die Buchwerte zum Stichtag und zum Vorjahresstichtag.
Die Logik ist streng: Der Buchwert muss sich aus Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen ergeben, und die Summenzeile des Spiegels muss zu den Anlageposten der Bilanz passen. Genau diese Abstimmung macht den Spiegel in der Tabellenkalkulation so fehleranfällig – und in der Software so viel einfacher.
Wer einen Anlagenspiegel braucht
Die Pflicht hängt an der Größenklasse – und die Software blendet den Spiegel nur ein, wenn er für Sie relevant ist.
- Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen den Anlagenspiegel im Anhang darstellen
- Kleine Gesellschaften und Kleinstkapitalgesellschaften sind von der Darstellung befreit
- Viele kleine Gesellschaften erstellen ihn dennoch freiwillig – als interne Übersicht über das Anlagevermögen
- Der Anhang-Fragebogen berücksichtigt nur die Angaben, die zu Größenklasse und Zahlenwerk passen
- Ohne Anlagevermögen kein Anlagenspiegel – die Software erzeugt keine leeren Pflichttabellen
So entsteht der Spiegel in der Software
Aus dem Zahlenwerk
Die Werte stammen aus Ihrer zugeordneten Saldenliste und den Abschlussbuchungen – etwa den Abschreibungen aus dem Vorlagen-Katalog. Nichts wird doppelt erfasst.
Als KI-Entwurf
Der Anlagenspiegel gehört zu den editierbaren KI-Entwürfen des Anhangs: Sie prüfen jede Zeile, ergänzen und korrigieren direkt in der Tabelle.
Mit der Bilanz abgestimmt
Die Software rechnet jede Zeile durch und gleicht die Summen gegen die Bilanzposten ab. Was fehlt, wird markiert – fehlende Pflichtangaben blockieren den Export.
Darauf kommt es beim Anlagenspiegel an
Vier Prüfpunkte entscheiden darüber, ob ein Anlagenspiegel trägt oder bei der ersten Rückfrage zerfällt.
- Buchwert = Anschaffungskosten minus kumulierte Abschreibungen – in jeder Zeile
- Zugänge und Abgänge des Jahres sind vollständig und der richtigen Postengruppe zugeordnet
- Die Abschreibungen des Spiegels passen zum Abschreibungsaufwand der GuV
- Die Summenzeilen stimmen mit den Anlageposten der Bilanz überein
Im Festpreis enthalten
Der Anlagenspiegel ist Teil des Anhangs und damit Teil des Jahresabschlusses – ohne Zusatzkosten. Der erste Abschluss ist gratis (ein kostenloses Geschäftsjahr pro Arbeitsbereich, keine Kreditkarte), danach gilt der Festpreis je Größenklasse. Für den Export ins Unternehmensregister wird der Anhang samt Spiegel automatisch auf den Pflichtumfang Ihrer Größenklasse zugeschnitten.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich einen Anlagenspiegel?
In der Software entsteht er als editierbarer KI-Entwurf aus Ihrem Zahlenwerk: Anschaffungskosten, Zugänge, Abgänge, Abschreibungen und Buchwerte werden je Postengruppe dargestellt und gegen die Bilanz abgestimmt. Sie prüfen die Tabelle und korrigieren direkt darin.
Ist der Anlagenspiegel Pflicht?
Für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften ja (§ 284 Abs. 3 HGB). Kleine Gesellschaften und Kleinstkapitalgesellschaften sind befreit – die Software erzwingt den Spiegel dann nicht, viele erstellen ihn aber freiwillig als Übersicht.
Woher kommen die Zahlen für den Spiegel?
Aus derselben Datenbasis wie der übrige Abschluss: der zugeordneten Saldenliste und den Abschlussbuchungen, etwa den Abschreibungen aus dem Vorlagen-Katalog. Dadurch passen Spiegel, GuV und Bilanz konstruktionsbedingt zusammen.
Was passiert, wenn der Spiegel nicht zur Bilanz passt?
Die Software gleicht die Summen des Anlagenspiegels gegen die Bilanzposten ab und weist auf Abweichungen hin. Fehlende Pflichtangaben werden als [BITTE ERGÄNZEN] markiert und blockieren den Offenlegungs-Export.
Kann ich den KI-Entwurf verändern?
Ja, vollständig: Der Anlagenspiegel ist – wie alle Anhang-Bestandteile – ein editierbarer Entwurf. Sie ändern Werte und Darstellung direkt in der Tabelle, bevor Sie den Abschluss freigeben.