Buchhaltung automatisieren mit KI

Buchhaltung automatisieren: Bankumsätze und Belege mit KI kontieren, offene Posten ausgleichen und vom Beleg bis zur Saldenliste durchbuchen.

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Welche Teile der Buchhaltung lassen sich wirklich automatisieren?

Vor allem die wiederkehrende Fleißarbeit: Bankumsätze werden importiert und vorkontiert, Belege per KI ausgelesen und der passenden Bankbuchung zugeordnet, offene Posten beim Zahlungseingang ausgeglichen und Dauerbuchungen wie Miete oder Leasing automatisch angelegt. Die Buchung selbst bleibt ein echter Buchungssatz nach SKR03 oder SKR04.

Unsere hauseigene KI schlägt für jeden Bankumsatz ein SKR-Konto und — sofern eindeutig — einen Steuerschlüssel vor und liest aus Belegen Lieferant, Rechnungsnummer, Datum sowie Brutto-, Netto- und Umsatzsteuerbetrag aus. Die Vorschläge entstehen in Stapeln, damit auch viele Umsätze schnell vorkontiert sind.

Ja, und das ist gewollt. Sie geben die KI-Vorschläge frei oder korrigieren sie, prüfen die Umsatzsteuer in Grenzfällen und entscheiden bei unklaren Geschäftsvorfällen. Die Umsatzsteuer wird bewusst konservativ behandelt: Ist der Steuerschlüssel nicht eindeutig, wird keiner geraten — Sie ergänzen ihn.

Aus der laufenden Buchhaltung entsteht automatisch eine Summen- und Saldenliste in genau dem Format, das der Jahresabschluss erwartet. Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht bauen direkt darauf auf — ohne erneutes Hochladen und ohne Medienbruch.

Ist das echte doppelte Buchführung oder nur eine Vorerfassung?

Echte doppelte Buchführung. Jede Buchung hat ein Soll- und ein Haben-Konto nach SKR03 oder SKR04, lässt sich festschreiben und stornieren, und eine GoBD-orientierte Verfahrensdokumentation gehört dazu. Kassenbuch, Anlagen mit AfA, Lohnjournal-Import und Rechnungsabgrenzung sind enthalten.