Kapitalflussrechnung – Lexikon

Kapitalflussrechnung (Cash Flow Statement): Aufbau, DRS 21 und Bedeutung für den Jahresabschluss.

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Die Kapitalflussrechnung (Cash Flow Statement) zeigt die Zahlungsströme eines Unternehmens während eines Geschäftsjahres. Sie gliedert die Mittelzu- und -abflüsse in drei Bereiche: laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit.

Kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften müssen eine Kapitalflussrechnung als Teil des Jahresabschlusses aufstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB). Konzerne müssen sie im Konzernabschluss aufstellen (§ 297 Abs. 1 HGB). Für andere Unternehmen ist sie freiwillig.

DRS 21 (Deutscher Rechnungslegungs Standard Nr. 21) regelt die Aufstellung der Kapitalflussrechnung nach HGB. Er legt die Gliederung, den Mindestinhalt und die Berechnungsmethodik fest. DRS 21 ist für Konzernabschlüsse verbindlich und gilt als Best Practice für Einzelabschlüsse.

Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Methode?

Bei der direkten Methode werden die Einzahlungen und Auszahlungen direkt erfasst. Bei der indirekten Methode wird vom Jahresüberschuss ausgehend um nicht zahlungswirksame Posten bereinigt. In der Praxis wird fast ausschließlich die indirekte Methode verwendet.

Der operative Cash Flow (Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit) zeigt, wie viel Geld das Unternehmen aus dem Kerngeschäft erwirtschaftet. Ein positiver operativer Cash Flow bedeutet, dass das Unternehmen aus eigener Kraft genügend Mittel generiert, um Investitionen und Schulden zu bedienen.

Kapitalflussrechnung – Cash Flow Statement nach HGB und DRS 21

Kapitalflussrechnung nach HGB und DRS 21: operativer Cash Flow, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Aufbau, Pflicht und Berechnung.