Bilanz lesen und verstehen

So lesen Sie eine Bilanz richtig: Aufbau, Kennzahlen und worauf es bei der Analyse ankommt.

Fachlicher Inhalt dieser Seite

Die Bilanz zeigt die Vermoegenslage eines Unternehmens zu einem Stichtag: Auf der Aktivseite steht das Vermoegen (was das Unternehmen besitzt), auf der Passivseite die Finanzierung (Eigenkapital und Schulden).

Die Bilanzsumme ist die Summe aller Aktiva (oder gleichbedeutend aller Passiva). Sie gibt Aufschluss ueber die Groesse des Unternehmens und ist eines der Kriterien fuer die HGB-Groessenklasse.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) zeigt, wie viel Prozent des Vermoegens aus eigenen Mitteln finanziert sind. Eine hohe Quote signalisiert finanzielle Stabilitaet und Unabhaengigkeit von Fremdkapitalgebern.

Vergleichen Sie kurzfristige Verbindlichkeiten mit dem Umlaufvermoegen (Liquiditaetsgrade). Uebersteigen die kurzfristigen Schulden das Umlaufvermoegen deutlich, kann ein Liquiditaetsengpass bestehen.

Das ist das Grundprinzip der doppelten Buchfuehrung: Jedes Vermoegen (Aktiva) muss durch Eigenkapital oder Fremdkapital (Passiva) finanziert sein. Die Bilanz ist immer ausgeglichen.

Bilanz lesen und verstehen – Aufbau, Kennzahlen und Praxistipps

Lernen Sie, eine Bilanz zu lesen: Aufbau nach HGB, wichtige Kennzahlen wie Eigenkapitalquote und Liquiditaet, praktische Tipps fuer die Analyse.

Bilanz lesen und verstehen – Aufbau, Kennzahlen und Praxistipps – Jahresabschluss.io

Die Bilanz ist das Herztueck des Jahresabschlusses. Sie zeigt auf einen Blick, wie ein Unternehmen aufgestellt ist: Welches Vermoegen vorhanden ist, wie es finanziert wird und ob die Substanz stimmt. Hier lernen Sie, eine HGB-Bilanz systematisch zu lesen und zu interpretieren.