Zentrale Bilanzposten bei Dienstleistungsunternehmen
Diese Positionen prägen den Jahresabschluss in der Dienstleistungsbranche.
Personalaufwand
Unfertige Leistungen
Periodengerechte Abgrenzung
Rueckstellungen
Typische Herausforderungen in der Dienstleistungsbranche
Worauf Dienstleistungsunternehmen beim Jahresabschluss besonders achten müssen.
Bewertung unfertiger Leistungen: Die Zuordnung von Personalkosten zu einzelnen Aufträgen erfordert eine Zeiterfassung. Ohne saubere Stundenerfassung ist die Bewertung unfertiger Leistungen kaum möglich.
Urlaubsrückstellung: Für jeden Mitarbeiter müssen die offenen Urlaubstage erfasst und mit dem Tagesgehalt (inkl. AG-Anteil Sozialversicherung) bewertet werden. Vergessen wird häufig der AG-Anteil.
Tantieme- und Bonusrückstellungen: Variable Gehaltsbestandteile, die sich auf das abgelaufene Geschäftsjahr beziehen, aber erst im Folgejahr ausgezahlt werden, müssen als Rückstellung erfasst werden.
Forderungsmanagement: Dienstleistungsunternehmen haben oft hohe Forderungsbestände. Zweifelhafte Forderungen müssen einzelwertberichtigt werden, für das allgemeine Ausfallrisiko kann eine Pauschalwertberichtigung gebildet werden.
Geringfügiges Anlagevermögen: Typischerweise beschränkt sich das Anlagevermögen auf Büroausstattung, IT-Hardware und ggf. Firmenwagen. Die Bilanz ist daher auf der Aktivseite oft relativ schlank.
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