Lagebericht nach § 289 HGB

Lagebericht mit KI erstellen — strukturierter Geschäftsbericht aus Ihren Daten

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen nach § 264 Abs. 1 HGB einen Lagebericht erstellen. § 289 HGB verlangt eine ausgewogene Darstellung von Geschäftsverlauf, Lage, Prognose, Chancen und Risiken — textlich anspruchsvoll und prüfungsrelevant. KI-gestützte Lagebericht-Erstellung kombiniert Ihre mehrjährigen Finanzdaten mit einem strukturierten Fragebogen und liefert einen vollständigen Lagebericht-Entwurf, den Sie inhaltlich ausgestalten und freigeben.

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Was die KI im Lagebericht übernimmt

Die KI strukturiert, formuliert und prüft auf Konsistenz. Die fachlichen Aussagen liegen bei Ihnen.

Geschäftsverlauf aus Zahlen

Aus mehrjährigem Bilanz- und GuV-Vergleich entstehen Tabellen mit Veränderungen in Prozent, Erläuterungen zu wesentlichen Posten und ein Überblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Prognosebericht aus Fragebogen

Sie beantworten gezielte Fragen zur erwarteten Entwicklung — Umsatz, Ergebnis, Märkte. Die KI bringt Ihre Aussagen in eine HGB-konforme Lagebericht-Sprache und Gliederung.

Risiko- und Chancenbericht

Aus Ihrem Risikofragebogen entsteht ein strukturierter Risikobericht nach § 289 HGB — mit Klassifizierung nach Wesentlichkeit und Eintrittswahrscheinlichkeit.

Konsistenz mit Bilanz und Anhang

Die KI gleicht den Lagebericht mit Bilanz, GuV und Anhang ab. Werte, die im Anhang erläutert werden, dürfen im Lagebericht nicht widersprüchlich erscheinen — die Software prüft das automatisch.

HGB-Pflichten — § 289 HGB im Überblick

Vier Bausteine, die in jedem prüfungsrelevanten Lagebericht enthalten sein müssen.

Geschäftsverlauf und Lage (§ 289 Abs. 1 HGB)

Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich Lage der Gesellschaft mit Bezug auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Prognosebericht (§ 289 Abs. 1 Satz 4 HGB)

Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken. Mindestens ein Prognosezeitraum von einem Jahr.

Risikobericht (§ 289 Abs. 1 Satz 4 HGB)

Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung mit ausgewogener Darstellung. Bei kapitalmarktorientierten Unternehmen zusätzlich nach § 289 Abs. 4 HGB Risikomanagement und internes Kontrollsystem.

F&E (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB), Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Angaben zu Forschung und Entwicklung sowie zu bestehenden Zweigniederlassungen. Bei großen Kapitalgesellschaften außerdem nichtfinanzielle Erklärung nach § 289b HGB, sofern erfasst.

So entsteht der KI-Lagebericht Schritt für Schritt

Strukturierter Workflow vom Vorjahresvergleich bis zum prüffähigen Bericht.

1. Bilanz, GuV und Vorjahre stehen

Sobald die finalen Zahlen freigegeben sind und Vorjahreswerte vorliegen, lädt die Software den Lagebericht-Modus.

2. KI baut den Geschäftsverlauf

Aus den Mehrjahresdaten entsteht eine erste Fassung des Lagebericht-Kapitels 'Geschäftsverlauf und Lage' mit Tabellen und Erläuterungstexten.

3. Prognose- und Risikobogen

Sie beantworten Fragen zu erwarteter Geschäftsentwicklung, Märkten, wesentlichen Risiken und Chancen. Die KI formuliert daraus Prognose- und Risikobericht.

4. Konsistenzprüfung und Export

Die Software prüft, ob Lagebericht, Anhang und Bilanz widerspruchsfrei sind, und erzeugt eine PDF-Fassung sowie das passende Datenpaket für die Bundesanzeiger-Einreichung.

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Lagebericht und Wirtschaftsprüfung

Bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften ist der Lagebericht Teil der Pflichtprüfung nach § 316 HGB.

Der Wirtschaftsprüfer prüft den Lagebericht nach § 317 Abs. 2 HGB darauf, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ein zutreffendes Bild der Lage vermittelt. Ein KI-gestützter Lagebericht ist hier ein Vorteil: die Software gleicht jede Aussage mit Bilanz und Anhang ab, vermeidet zahlenseitige Brüche und liefert dem Prüfer eine saubere, gut strukturierte Vorlage. Das verkürzt Rückfragen und Audit-Iterationen — der Prüfer arbeitet mit einer Fassung, die fachlich konsistent ist.

Warum nicht einfach mit ChatGPT?

Sprachmodelle erzeugen wohlklingenden Text, aber keinen prüffähigen Lagebericht.

ChatGPT formuliert Lageberichts-Passagen flüssig — kennt aber Ihre tatsächlichen Mehrjahreswerte nicht und kann keine Konsistenz mit Bilanz und Anhang sicherstellen. § 289 HGB-Bestandteile werden gelegentlich übersprungen, Risiken zu allgemein formuliert. Eine spezialisierte Software arbeitet mit Ihren echten Zahlen und einem festen Pflichtangaben-Raster. Detailvergleich auf ChatGPT für den Jahresabschluss.

Datenschutz und DSGVO

Lageberichte enthalten Geschäftsstrategie, Risiken und Prognosen — vertraulich zu behandeln.

EU-Hosting

Dauerhafte Plattformdaten werden in europäischen Rechenzentren gespeichert. Erforderliche Inhalte können an vertraglich gebundene Modellanbieter übermittelt werden, bei möglichem Drittlandbezug mit geeigneten Garantien.

Kein KI-Training

Lageberichts-Texte und Fragebogen-Antworten werden ausschließlich für Ihren Abschluss verwendet — niemals zum Modelltraining.

AVV verfügbar

Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO standardmäßig — auch für Konzerne, Kanzleien und Wirtschaftsprüfer einsetzbar.

Weiterführende Seiten

Jahresabschluss mit KI | KI in der Buchhaltung | ChatGPT für den Jahresabschluss | KI-Kontierung | Anhang mit KI erstellen | Lagebericht erstellen | Lagebericht-Checkliste | Mittelgroße Kapitalgesellschaft | Große Kapitalgesellschaft

Häufige Fragen

Kurz und konkret zu Produkt, Ablauf und Einsatzbereich.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 2 und 3 HGB sind nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB zur Erstellung eines Lageberichts verpflichtet. Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB) und Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Lagebericht-Pflicht befreit. Jahresabschluss.io erkennt die Größenklasse automatisch und blendet den Lagebericht-Schritt entsprechend ein oder aus.

§ 289 HGB schreibt im Wesentlichen vier Bestandteile vor: (1) den Geschäftsverlauf einschließlich Lage der Gesellschaft, (2) die voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken (Prognose- und Risikobericht), (3) Erklärungen zu Forschung und Entwicklung sowie Zweigniederlassungen, (4) bei kapitalmarktorientierten Unternehmen zusätzliche Angaben zum Risikomanagement und internen Kontrollsystem (§ 289 Abs. 4 HGB).

Die KI nutzt Ihre Bilanz, GuV und mehrjährigen Vergleichsdaten, um den Geschäftsverlauf, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage strukturiert darzustellen. Aus dem Vorjahresvergleich entstehen automatisch Tabellen mit Veränderungen in Prozent. Für Prognose- und Risikobericht führt die Software einen Fragebogen, dessen Antworten in einen vollständigen Lagebericht-Entwurf einfließen.

Nein. Die KI generiert keine Prognosen aus dem Nichts — Prognose- und Risikobericht entstehen aus Ihren Antworten in einem strukturierten Fragebogen. Die KI bringt diese Antworten in eine HGB-konforme Form, ergänzt sie um Daten aus Bilanz und GuV und sorgt für eine durchgängige Tonalität. Die fachlichen Aussagen liegen ausschließlich bei Ihnen.

Ja. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften unterliegen der Prüfungspflicht nach § 316 HGB — der Lagebericht ist Teil der Prüfung. Die Software erstellt einen strukturierten, mit Bilanz und GuV konsistenten Entwurf, der den Prüfer entlastet: weniger Rückfragen zu Zahlen, keine Brüche zwischen Anhang und Lagebericht, klare Quellen für jede Aussage. Der Prüfer arbeitet mit einer sauberen Vorlage und kann sich auf die fachliche Würdigung konzentrieren.

Ja. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen den Lagebericht zusammen mit Jahresabschluss und Anhang nach § 325 HGB beim Bundesanzeiger einreichen. Die Software exportiert den Lagebericht in der passenden Form (PDF und/oder XBRL, soweit für die jeweilige Größenklasse vorgesehen) als Teil der Offenlegungs-Datenpakete.

Lagebericht in Stunden statt Tagen

Sehen Sie in einer kurzen Demo, wie die KI aus Ihren Bilanz- und GuV-Daten und einem strukturierten Fragebogen einen vollständigen Lagebericht nach § 289 HGB erzeugt — prüfungsreif, mit Vorjahresvergleich und Risikobericht.