E-Bilanz Taxonomie

E-Bilanz-Taxonomie verstehen: Mussfelder, Sollfelder, Kann-Positionen und Auffangposten der amtlichen Kerntaxonomie – mit KI automatisch zugeordnet.

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Die Taxonomie ist das amtlich vorgeschriebene Datenschema der Finanzverwaltung für die E-Bilanz nach § 5b EStG. Sie legt fest, welche Positionen in Bilanz und GuV elektronisch zu melden sind und wie sie strukturiert werden. Die Taxonomie besteht im Kern aus dem Stammdaten-Modul (GCD) und dem Jahresabschluss-Modul (GAAP) und wird jährlich aktualisiert.

Mussfelder müssen zwingend übermittelt werden; fehlt der Wert, ist null oder ein Auffangposten zu setzen. Sollfelder sind anzugeben, wenn die Information aus der Buchführung ableitbar ist. Kann-Positionen sind freiwillig. Zusätzlich gibt es rechnerisch notwendige Mussfelder, die zur korrekten Summenbildung benötigt werden.

Auffangposten (Positionen mit dem Zusatz „nicht zuordenbar“) fangen Beträge auf, die sich nicht einem konkreten Mussfeld zuordnen lassen, ohne die Buchhaltung tiefer aufzugliedern. Sie verhindern eine erzwungene Detaillierung, sollten aber nur dort genutzt werden, wo eine eindeutige Zuordnung tatsächlich nicht möglich ist.

Die Finanzverwaltung veröffentlicht für jedes Wirtschaftsjahr eine aktualisierte Kerntaxonomie, in der Positionen ergänzt, geändert oder gestrichen werden. Jahresabschluss.io pflegt die jeweils gültige Fassung ein und unterstützt die Wirtschaftsjahre 2021 bis 2026, sodass Sie sich nicht selbst um Schema-Änderungen kümmern müssen.

Die KI ordnet jedes Konto Ihrer Saldenliste den passenden Mussfeldern, Sollfeldern oder Auffangposten zu — auch bei nicht-standardisierten Kontenrahmen. Anschließend prüft die Software die Mussfeld-Vollständigkeit, die Summen-Mussfelder und die Bilanzgleichung gegen das Taxonomie-Schema.